Z

druckenmailenZDA

Zertifizierungsdiensteanbieter, siehe Zertifizierungsstelle.

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druckenmailenZeichensatz

Genormter internationaler Standard für die Schriftzeichenkodierung (Buchstaben, Zahlen und anderer Symbole).

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druckenmailenZeitstempel

Ein Zeitstempel (Timestamp) ist eine Zeitangabe, die als Ergänzung bei der Erstellung oder dem Empfang zu einem Dokument hinzugefügt wird. Auch das Hinzufügen des aktuellen Datums und der aktuellen Uhrzeit in Dokumenten oder Datensätzen als Zeitpunkt der letzten Bearbeitung (oder des letzten Zugriffes, etc.) wird als Zeitstempel bezeichnet.
Das empfohlene Format ist im Standard ISO 8601 beschrieben. Eine international gebräuchliche Form ist beispielsweise 2008-11-20T11:29+00:00. Die letzte Angabe beschreibt die Abweichung zur Koordinierten Weltzeit (UTC) und damit die Zeitzone.

Bei der digitalen Signatur wird das zu signierende Dokument mit einem qualifizierten Zeitstempel versehen. Ein Zeitstempel ist hier eine elektronisch signierte Bescheinigung eines Zertifizierungsdiensteanbieters, dass (ihm) bestimmte elektronische Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt vorgelegen sind.

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druckenmailenZentraleinheit

Engl. Central Processing Unit (CPU), Bezeichnung für den Prozessor in Computern.

siehe auch:

 

druckenmailenZentrales Ausweichsystem

Im Jahr 1979 beschloss die österreichische Bundesregierung, das Zentrale Ausweichsystem (ZAS) in St. Johann im Pongau einzurichten. Seit 1982 sorgt es für die Sicherung von unersetzlichen Daten im Dienste der Republik.

Auf den ZAS-Servern und Computern mit PC-Anwendungen der österreichischen Verwaltung kann die Bundesregierung im Ernstfall ihre Geschäfte weiterführen. Die Anlage liegt 200 Meter tief in einem Stollen. Dort auf den Servern tief im Berg werden die Sicherungskopien der wichtigen Daten aufbewahrt.

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druckenmailenZentralrechner

Bezeichnung für einen (im Gegensatz zur Client-Server-Architektur) zentral situierten Großcomputer (Großrechner, Mainframe). Die Applikationen und Daten können im Online-Betrieb dezentral über Terminals abgefragt werden. Im Batch-Betrieb (Offline) werden größere Jobs, beispielsweise Massendatenverarbeitungen, meist in der Nacht oder am Wochende erledigt.

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druckenmailenZero Client

Rechner ohne eigene Ressourcen in einer Netzwerkumgebung (Client/Server-Architektur). Der Grundgedanke bei Zero Clients ist, dass alle nicht notwendigen Komponenten aus einem Thin Client (Rechner mit einigen wenigen eigenen Ressourcen) entfernt werden. Zero Clients verfügen weder über ein Betriebssystem noch über Anwendungen, die auf dem Gerät selbst installiert sind. Zudem sind keine Konfigurationsdaten gespeichert.

Stattdessen bezieht der Zero Client alle notwendigen Daten und Anwendungen über das Netzwerk oder die Internetverbindung von einem Server. Durch diese Minimalismus-Strategie kommen die Geräte mit weniger verbauten Komponenten aus. Die Vorteile sind hierbei einerseits ein hohes Sicherheitslevel für die Daten, andererseits die Vereinfachung im Management der Geräte. Da auf dem Gerät keine Daten abgespeichert werden, gehen diese im Fall eines Diebstahls oder Verlusts des Geräts nicht verloren.
Wie bei Thin Clients üblich zeichnen sie sich zudem durch einen äußerst geringen Energieverbrauch aus.

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druckenmailenZero-Day-Attacke

Attacke auf ein Computersystem, für deren Sicherheitslücken die Software-Anbieter noch keine Patches (kleines Programm/-teil, das Softwarefehler repariert) entwickelt haben.
Von einer Zero-Day-Attacke auf ein Computersystem unter Ausnutzung eines Sicherheitslochs der darauf installierten Software (Exploit) spricht man dann, wenn der Angriff vor oder am selben Tag vorgenommen wird, an dem die Sicherheitslücke allgemein bekannt wird.
Die meisten Programmhersteller bieten zwar unmittelbar nach Bekanntwerden solcher Sicherheitslöcher entsprechende Patches über das Internet an, doch kann dies in einigen Fällen bereits zu spät sein.

siehe auch:

 

druckenmailenZertifikat

Ein digitales Zertifikat bindet einen öffentlichen Schlüssel (public key) an eine (natürliche) Person. Das von einem akkreditierten Zertifizierungsdienstanbieter ausgestellte Zertifikat in Form einer Chipkarte ist das elektronische Äquivalent zur eigenhändigen Unterschrift. Es ermöglicht z.B. das rechtsverbindliche Signieren eines elektronischen Antrages mittels digitaler Signatur.

siehe auch:

 

druckenmailenZertifizierung

Das von einem akkreditierten Zertifizierungsdienstanbieter ausgestellte Zertifikat in Form einer Chipkarte ist das elektronische Äquivalent zur eigenhändigen Unterschrift. Es ermöglicht z.B. das rechtsverbindliche Signieren eines elektronischen Antrages mittels digitaler Signatur.

siehe auch:

 

druckenmailenZertifizierungsstelle

Stellt Zertifikate für digitale Signaturen aus, in Österreich beispielsweise A-Trust.

siehe auch:

 

druckenmailenZFS

Open-Source-Dateisystem für das Betriebssystem Solaris 10 von Sun Microsystems.

http://www.opensolaris.org/os/community/zfs

siehe auch:

 

druckenmailenZIF

Zero Insertion Force.

Stecker- bzw. Sockeltyp für elektronische Bauteile in Computern, wie beispielsweise Festplatten oder Prozessoren. ZIF ist eine Weiterentwicklung der Low Insertion Force-Technik (LIF). Beim Steck- und Ziehvorgang wird dabei kein Kraftaufwand benötigt.

siehe auch:

 

druckenmailenZigBee

Eine Reihe führender Hersteller aus den Bereichen Industrieautomatisierung und Consumer Electronics - darunter Honeywell, Invensys, Mitsubishi, Motorola und Philips - wollen mit "ZigBee" einen neuen Standard für kostengünstige und extrem Strom sparende Funknetze etablieren. Die zugrundeliegende Technik ist ein Mix aus dem sanft entschlafenen "HomeRF" (Lite) und der Spezifikation IEEE 802.15.4. Sie nutzt das gleiche 2,4-Gigahertz-Frequenzband wie Wireless LAN und Bluetooth und kann auf 16 Kanälen bis zu 255 Geräte miteinander verbinden. Dabei werden Übertragungsraten bis 250 Kbps in einer Entfernung bis zu 100 Metern unterstützt.
ZigBee bietet damit deutlich weniger Übertragungsgeschwindigkeit als bisherige Techniken (Bluetooth 1 Mbps, IEEE 802.11b 11 Mbps), verbraucht aber auch weit weniger Strom. Entsprechende Geräte sollen mit zwei AA-Batterien zwei Jahre und länger funktionstüchtig sein. Geplante Einsatzgebiete sind beispielsweise Geräteüberwachung, Sicherheitssysteme oder PC-Peripherie wie Mäuse und Tastaturen.
Der Name "ZigBee" ist in Anlehnung an das Kommunikationssystem der Honigbienen (Zick-Zack-Tänze zur Informationsweitergabe von Nahrungsquellen) entstanden.

http://www.zigbee.org

siehe auch:

 

druckenmailenZIP

ZIP-Dateien sind Archive, die eine oder mehrere Dateien in komprimierter Form zusammenfassen. ZIP-Archive sind das gebräuchlichste Archiv-Format und Quasi-Standard im Internet.
Zum Komprimieren und Dekomprimieren (Packen und Entpacken) von ZIP-Dateien benötigt man entweder die DOS-Programme PKZIP und PKUNZIP oder die Windows-Version WinZip. Im deutschen Sprachgebrauch wird diese Art der Datenkomprimierung häufig als "zippen" bezeichnet.
ZIP ist auch die Kurzbezeichnung für ein von Iomega entwickeltes Laufwerk (ZIP-Diskette).

http://www.winzip.com

siehe auch:

 

druckenmailenZIP-Diskette

Das von Iomega entwickelte ZIP-Laufwerk verwendet Disketten mit 100/250/750 MB Kapazität.

siehe auch:

 

druckenmailenZIP-Laufwerk

Das von Iomega entwickelte ZIP-Laufwerk verwendet Disketten mit 100/250/750 MB Kapazität.

siehe auch:

 

druckenmailenZombie

Ein "schlafendes" Programm, das heimlich auf einem Rechner abgelegt und bei Bedarf aktiviert wird, um bei einem kollektiven Angriff ("Zombie-Netzwerk") auf einen anderen Computer oder Server (DDoS-Attacke) mitzuwirken. Zombie-Programme schädigen normalerweise nicht den Rechner, auf dem sie gespeichert sind, sie werden aber für Angriffe auf andere Computer benutzt.

siehe auch:

 

druckenmailenZombie-Netzwerk

Bezeichnung für eine Gruppe von Computern, die, mit heimlich abgelegten "schlafenden" Programmen (Zombies) versehen, von Angreifern für Attacken verwendet werden. Zombie-Netzwerke können unter anderem für kollektive Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Attacken oder für den massenhaften Versand von Spam-Mails missbraucht werden.

Die Zombie-Programme, die bei Bedarf aktiviert werden, schädigen normalerweise nicht den Rechner, auf dem sie gespeichert sind, sie werden aber für Angriffe auf andere Computer benutzt. Häufig werden sie ohne Wissen des Computerbenutzers im Zuge der Installation zweifelhafter Software im Hintergrund mitinstalliert.

siehe auch:

 

druckenmailenZone-C

Zonenverwalter, Nameserver-Administrator einer Domain.

siehe auch:

 

druckenmailenZoneAlarm

Firewall für kleinere Anwender. Eine einfache, funktionsfähige Version kann man gratis von www.zonelabs.com downloaden.

http://www.zonelabs.com

siehe auch:

 

druckenmailenZRTP

Verschlüsselte Version des Real Time Protocols (RTP), des Protokolls für die Übertragung von Video- und Audiodaten über das Internet und für Internet-Telefonie (VoIP).

ZRTP wurde speziell für die Verschlüsselungssoftware Zfone entwickelt.

http://www.zfoneproject.com

siehe auch:

 

druckenmailenZugriffscode

Authentifizierungscode bei Verbindungen mit anderen Rechnern oder Diensten. Meist erfolgt die Identifikation durch Username (Login) und Passwort.

siehe auch:

 

druckenmailenZugriffszeit

Allgemein die Zeitdauer für den Zugriff auf Daten.
Beispielsweise die Reaktionszeit eines Rechners auf Eingaben des Benutzers im interaktiven Betrieb: Bei einer Datenbank die Zeitdauer zwischen dem Starten der Abfrage und dem Erhalten des Ergebnisses, im Internet die Zeit zwischen Anklicken eines Links/Buttons durch den Benutzer und das Empfangen der entsprechenden Inhalte vom Webserver.
Bei Laufwerken (Festplatte, CD/DVD-Laufwerk, usw.) definiert die Zugriffszeit die Dauer die der Lese-/Schreibkopf benötigt, um sich an die Stelle zu bewegen, an der sich die gesuchten Daten befinden.

siehe auch:

 

druckenmailenZune

MP3-Player von Microsoft, Konkurrenzprodukt zu Apples iPod. Zune ist mit einer 30 Gigabyte fassenden Festplatte und einem Farbbildschirm mit einer Diagonale von drei Zoll ausgerüstet. Gleichzeitig mit dem Player hat Microsoft auch das dazugehörige Musikportal, über das der Zune mit Inhalten gefüttert werden kann, gestartet.

Zune-Besitzer können mithilfe der WLAN-Funktion im kabellosen Netzwerk ihre Bilder, Videos und Lieder tauschen, wobei die digitalen Rechte jedoch gewahrt bleiben. Beim Tausch von Songs werden die Dateien in ein spezielles DRM-Format verpackt.

Der Zune HD kann HD-Videos abspielen, setzt auf einen OLED-Touchscreen und bietet einen HD-Radioempfänger.

http://www.zune.net

siehe auch:

 

druckenmailenZuse

Konrad Zuse, 1910-1995, deutscher Computerpionier. Entwickelte 1941 den ersten programmierbaren Rechner "Z3".

 

druckenmailenZwischenablage

Besonderer Bereich des Arbeitsspeichers, der von Programmen und Betriebssystemen zur temporären Speicherung von Daten benutzt wird. Von der Zwischenablage (engl. Clipboard) können die Daten dann in andere Dokumente kopiert werden, siehe "Copy and Paste".

siehe auch:

 

 

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