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Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (EU).

Die DSGVO vereinheitlicht die Regelungen für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen EU-weit. Die Datenschutz-Grundverordnung gilt ohne Umsetzungsakt unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten. Es sind jedoch punktuell begleitende, innerstaatliche Gesetzgebungsmaßnahmen zulässig.

Die wesentlichen Eckpfeiler sind:

- Stärkung der Betroffenenrechte (mehr Transparenz, Verankerung des Rechts auf Vergessenwerden, Einwilligung gilt nur falls freiwillig, aktiv und eindeutig)
- Neuer Fokus auf die Datensicherheit (verpflichtende angemessene Sicherheitsvorkehrungen, Datenmissbräuche und Sicherheitsverletzungen müssen den Aufsichtsbehörden gemeldet werden)
- Bestellung von Datenschutzbeauftragten im öffentlichen Bereich
- Erhöhter Strafrahmen: Strafen bis zu 20 Millionen Euro beziehungsweise 4 Prozent des Konzernumsatzes sind möglich
(Qulle: Bundeskanzleramt Österreich https://www.digitales.oesterreich.gv.at)

Die DSGVO ist am 25.05.2016 in Kraft getreten. Anwendbar ist sie ab dem 25. Mai 2018.

Der offizielle Langtitel:
Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG.

Der vollständige Text ist unter diesem Link erreichbar:
http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=uriserv:OJ.L_.2016.119.01.0001.01.DEU&toc=OJ:L:2016:119:TOC

http://www.wko.at/datenschutz

siehe auch:

 
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